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„Weiter denken“ ist die Devise!


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23 Gemeinden aus 9 verschiedenen Ländern bewerben sich um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2018, der unter dem Motto „weiter denken“ steht. Waidhofen a/d Ybbs ist der Sieger des Projektwettbewerbes der NÖ Dorf- und Stadterneuerung in der Kategorie Ganzheitlichkeit und darf damit Niederösterreich europaweit vertreten.


„Waidhofen an der Ybbs ist der NÖ-Teilnehmer beim europäischen Dorferneuerungspreis“, gaben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll und Bürgermeister Werner Krammer in einem Pressegespräch im Landhaus in St. Pölten bekannt.

Eine international und interdisziplinär besetzte Jury wird nach einem mehrstufigen Bewertungs-Vorgang im September d.J. die Sieger küren.

Für Landeshauptfrau Mikl-Leitner verbindet die Dorferneuerung und das Land Niederösterreich eine lange Erfolgsgeschichte. Viele Menschen seien bereit, sich in der Dorferneuerung freiwillig und ehrenamtlich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Aufgabe des Landes sei es, diese Dynamik in den Regionen zu unterstützen, zu begleiten. An konkreten Maßnahmen nannte sie regionale Beschäftigungs-Initiativen, die Breitband-Offensive, die Initiative Landarzt, die Dezentralisierungs-Offensive mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen in den Regionen und den Ausbau von Straße und Schiene.

Für Erwin Pröll soll die ARGE Orientierungshilfe bei der Weiterentwicklung des ländlichen Raums geben. Entscheidend bei der Dorferneuerung sind für ihn die Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit und die Bereitschaft „das Heft selber in die Hand zu nehmen“.

Waidhofen habe bereits seit 1988 in verschiedenen Ortsteilen im Rahmen der Dorferneuerung zahlreiche Projekte initiiert und umgesetzt. Heute zeichne Waidhofen neben einem historischen Stadtzentrum auch eine dörfliche Struktur aus. Stadt und Land „Hand in Hand“ ist der Leitspruch, der in Waidhofen seit Jahrzehnten intensiv gelebt wird und auch im jüngsten Leitbild des Stadterneuerungsprozesses wieder spürbar ist.

Das Offene Rathaus, das 1995 nicht nur architektonisch zum offenen Bürgerzentrum ausgebaut wurde, war der erste Schritt in Richtung Kommunikation auf Augenhöhe. Daraus wurde das digitale Offene Rathaus mit den Möglichkeiten, sich über die Hompage, einer Mit-Mach-App oder per Facebook zu beteiligen. „Jeder ist eingeladen, zu jeder Zeit sich und seine Ideen einzubringen!“ unterstreicht Bürgermeister Werner Krammer.


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